Pfingsten
Gefeiert wird von den Gläubigen die Entsendung
des Heiligen Geistes. Es wird am fünfzigsten Tag nach Ostern
begangen.
Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der
Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum
Pfingstfest in Jerusalem versammelt waren. Dieses Datum wird in der
christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als
christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.
Als „Pfingstwunder“ bezeichnet man die in der Apostelgeschichte
beschriebene wunderbare Fähigkeit der Jünger, in anderen Sprachen zu
sprechen und andere Sprachen zu verstehen. Damit wurde aus
christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ aufgehoben,
mit der Gott die Menschen für die Hybris des Turmbaus zu Babel
bestraft hatte. Theologisch steht dies für die Mission der Kirche,
alle Menschen unabhängig von ihrer Nationalität und Ethnizität
anzusprechen.
Zur Liturgie der römisch-katholischen Kirche gehört das Gebet um das
Kommen des Heiligen Geistes in der Pfingstnovene, den neun Tagen
zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Das Hochfest selbst beginnt mit
der Vesper am Vorabend und endet mit der zweiten Vesper des
Pfingstsonntags. Zu den liturgischen Besonderheiten gehört die
Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus („Komm, Heiliger Geist“), einer
von insgesamt fünf noch verbliebenen offiziellen Sequenzen im
Kirchenjahr.
Quelle: Wikipedia
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http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten
