Palmsonntag
Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in
Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm
zu und streute dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige. Palmen
wurden vielerorts als heilige Bäume verehrt. Im Mittelmeerraum
galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges, in
Israel insbesondere auch das Symbol für die Unabhängigkeit und den
siegreichen König. Der Esel wiederum war ein Sinnbild des
gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit.
Der Ursprung der christlichen Palmsonntagsfeier geht wohl auf die
Liturgie von Jerusalem zurück, wo man die einzelnen Ereignisse des
Leidensweges Jesu in eigenen Feiern und Riten nachbildete.
Die Palmenweihe gehörte früher, bevor sie in vielen Gegenden auf den
Palmsonntag verlegt wurde, zu den heidnischen Ostergebräuchen. Die
geweihten Zweige sollten nicht nur das Haus bis zur nächsten
Erneuerung vor Blitz und Feuersgefahr schützen, sondern sie werden
auch mit den Schalen der Ostereier und den Kohlen der Osterfeuer in
den Ecken der Felder eingesteckt oder vergraben, um diese fruchtbar
zu machen.
Quelle: Wikipedia
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