Ostermontag
Der Ostermontag gehört mit dem 26. Dezember und
dem Pfingstmontag zu den zweiten Feiertagen der drei christlichen
Hauptfeste. In zahlreichen Ländern, darunter Deutschland, Österreich
und weiten Teilen der Schweiz, wird er als gesetzlicher Feiertag
begangen.
Weihnachten und Ostern, früher auch Pfingsten, werden mit einem je
achttägigen Fest gefeiert, das bis zum folgenden Sonntag dauert.
Dabei zählt im Falle von Ostern jeder einzelne Wochentag als
Hochfest. Um wenigstens an einem der Werktage einen
Festgottesdienstbesuch zu ermöglichen, wurden die zweiten Feiertage
an den Montagen eingeführt.
Der Ostermontag steht als zweiter Feiertag ganz im Zeichen des
Osterfestes. Allerdings wird hier eine andere Bibelstelle verwendet,
welche die Auferstehung Jesu Christi aus dem Blickwinkel der
Emmaus-Jünger erzählt. Streng genommen ist der Montag also die
Fortsetzung des Ostertages und somit – liturgisch – nur bedingt als
eigenständiger Tag zu sehen. Biblisch ist die Geschichte am
Ostersonntag verankert und nicht am Ostermontag.
Im Tagesevangelium sind zwei Jünger am dritten Tag nach der
Kreuzigung Jesu aus Jerusalem fortgegangen, um wieder nach Emmaus
zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin schliesst sich ihnen ein
dritter, unbekannter Mann an. Dieser hinterfragt die Trauer der
beiden Heimkehrer und erläutert ihnen schliesslich, dass der Messias
all das erleiden musste, wie es die alten Schriften vorhergesagt
hatten. In Emmaus angekommen, laden die Jünger den Mann in die
Herberge ein. Er bricht am Tisch das Brot, und in diesem Moment
erkennen sie den auferstandenen Jesus, der aber vor ihren Augen
verschwindet. Sie kehren sofort um, erreichen noch in der Nacht
wieder Jerusalem und erzählen den dort noch versammelten Jüngern von
ihrem Erlebnis.
Quelle: Wikipedia
Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ostermontag
