Was unterscheidet
diese Grablichter von anderen? Ist es die lange Brenndauer, das
vielfältige Angebot an Formen und Farben oder dass sie nachfüllbar
sind?
Zugegeben, dies wären bereits gute Gründe. Doch es gibt weit
wichtigere Dinge, die lassen sich nicht in Zahlen messen.
Der Gedanke, andersartige Grablichter anzubieten, ergab sich, als
ich eines Abends, es war bereits Ende Oktober und Allerheiligen
stand kurz bevor, durch die matt erleuchteten Gassen der Altstadt
heimwärts
schlenderte. Die Auslagen in den Schaufenstern kündigten bereits die
bevorstehenden Feiertage an.
Wohlige wärme stieg in mir auf. Es ist für mich eine der schönsten
Jahreszeiten.
Während ich den Gedanken freien
lauf lies, streifte mein Blick über die Fassaden der Häuser. Einige
Fenster waren hell erleuchtet, bei anderen flackerte der rote Schein
einer Grabkerze auf dem Fensterbank. Bis anhin war es mir nie
wirklich aufgefallen. Ja, es waren wirklich Grabkerzen und sie
sollten mögliche Freier auf die Arbeitsstätte, der Damen aus dem
wagrechten Gewerbe aufmerksam machen. Ein schaudern ging mir über
den Rücken. Weder möchte ich meinen lieben Verstorbenen zukünftig
eine solche Grabkerze auf ihrer letzten Ruhestätte anzünden, noch
hatte ich den Wunsch, mir eine Derartige, eines Tages auf meinem
Grab stehend, vorzustellen.
An diesem Tag habe ich
beschlossen ein Angebot zu suchen, welches der Würde einer letzten
Ruhestätte und dem Andenken eines geliebten Menschen, gerecht wird.





