Christi Himmelfahrt - Auffahrt
Christi Himmelfahrt (Schweiz und Liechtenstein:
Auffahrt) bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu
Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi
Himmelfahrt wird am 40. Tag des Osterfestkreises, also 39 Tage nach
dem Ostersonntag, gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen
Donnerstag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. April; der
spätestmögliche der 3. Juni.
In den Schriften des Neuen Testamentes wird dargestellt, dass der
auferstandene Christus sich während vierzig Tagen nach seiner
Auferstehung vor seinen Jüngern zeigte und dann in den Himmel auf
den Platz zur Rechten Gottes erhoben wurde.
Der Glaube an die Himmelfahrt wird in frühchristlichen Texten und
Glaubensbekenntnissen bezeugt, z. B. bei Polykarp von Smyrna, Justin
und Irenäus von Lyon. Der Glaube an die Himmelfahrt wird auch
ausgedrückt in dem alten römischen Glaubensbekenntnis des dritten
Jahrhunderts, dem Vorläufer des Apostolischen Glaubensbekenntnisses
von 325 und des Nicänischen Bekenntnisses von 381:
„Er ist am dritten Tag auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.“
Das Hochfest der Himmelfahrt Christi ist in der Liturgie von
Jerusalem seit 383/384 durch den Bericht der Pilgerin Egeria
bezeugt. Gemäss den lukanischen Texten ist der Termin vierzig Tage
nach Ostern bzw. zehn Tage vor Pfingsten.
Die neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind die
Zeit der Pfingstnovene, in der besonders um die Herabkunft des
Heiligen Geistes gebetet wird.
Quelle: Wikipedia
Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Christi_Himmelfahrt
